Archiv der Kategorie ‘Texte‘

11. September 2008

Alles was man über Teilchenbeschleuniger wissen muss

Derzeit liest man sehr viel über den neuen Teilchenbeschleuniger Large Hermann Collider (LHC), für den die Hälfte der Schweiz unterkellert werden musste. Viele Menschen fragen sich: Hat sich das gelohnt? Und wie krass gut funktioniert eigentlich ein Marketing für eine völlig unverständliche und höllisch teure Maschine, bei dem man mit den zentralen Bergriffen „Urknall“, „schwarzes Loch“, „Weltuntergang“ und „Gottesteilchen“ werben kann? Ziemlich sehr krass gut, würde ich sagen.

Teilchenhumor

Teilchenhumor, um 1944

Den eigenen gravierenden Mangel an Fachkenntnis wie üblich mit Verve und Chuzpe ausgleichend hier eine präzise Analyse der Chancen, Schwächen, geheimen Wünschen und Schangsen des LHC.

Zentrale Forschungsziele

Herkömmliche Teilchenbeschleuniger konnten bisher bloß Teilchen handelsüblicher Größße beschleunigen. So wurde beispielsweise am CERN Mitte der neunziger Jahre bei einer Kollision von Quarktasche und Schokoweckchen das Schokowuppi entdeckt. Der LHC nun ist auf super-super-super-klitzekleine Super-spezial-kleinst-Teilchen spezialisiert, die in jede (Mini-)Hosentasche passen (mehrfach). Der letzte Schrei ist dabei die Produktion von winzigen schwarzen Löchern (bei denen allerdings eindringlich davor gewarnt wird, diese in die Hosentasche zu stecken, paradox). Schwarze Löcher sind, um es einmal einfach und auch für den Laien verständlich wissenschaftlich präzise zu definieren, riesige galaktische Staubsauger. Sie haben zwar keinen Beutel (kein Saugkraftverlust!), sind aber weniger bunt als ein Dyson, schade.

Die Miniaturproduktion schwarzer Löcher soll helfen, das Higgs-Teilchen wiederzufinden, ein verschwundenes stranges Stück Pentaquark, das zuletzt 1956 von Prof. Higgs in Edinburgh gesichtet wurde (auf dem Heimweg vom Pub, in Gedanken). Es könnte helfen, die Formulierung der Frage zur Antwort „42“ zu finden, mindestens aber „zu einer ganzen Menge Spaß und brandneuen Laborscherzen“ führen, so hoffen die Projektleiter.

Oppenheimers Opponents

Oppenheimers Offense

Teilchenrevolte, 1945

Wirtschaftlicher Nutzen

Noch nicht absehbar. Vivid Entertainment hat zwar Interesse an einem Large Hardon Collider angemeldet, ansonsten: Tote Hose (neue Platte im Herbst, bis dahin muss also ein deutlich größeres schwarzes Loch her!). Falls die Forscher planen, zur Refinanzierung Teilchen-Wettrennen zu veranstalten, möchte ich hiermit schon meine Dreierwette platzieren: Favorit Higgs-Boson-Gottesteilchen auf Sieg, Quarks und Gluonen auf den Plätzen (zumindest in den Dimensionen sechs bis acht).

Gefahren

Die zentrale Gefahr des LHC besteht darin dass, bevor in einigen Jahrzehnten die Auswertung der ca. 87 Fantastillionen Terabyte umfassenden Datenmenge abgeschlossen sein wird, entweder alle Wissenschaftler verstorben sind oder aber das Higgs-Teilchen mittlerweile total verschimmelt ist. Außerdem besteht die Gefahr der spontanen und unangemeldeten Bildung schwarzer Löcher. Wissenschaftler versichern aber, dass Befürchtungen, diese könnten das gesamte uns bekannte Universum zerstören, weit übertrieben sind und sie im Gegenteil vollkommen harmlo…

19. Juni 2008

Alles, was man über Fußball wissen muss

Anlässlich der Fuuballeuropameisterschaft werden sich viele Menschen derzeit denken: Dieses „Fußball“ – was war das gleich nochmal? Diesen Menschen wird hier geholfen! Schnell, unbürokratisch und kompetent schnell.

Erscheinungsformen des Fußball

Grundsätzlich kann man eine aktive und eine passive Form von Fußball unterschieden, wobei man die aktive Form danach getrost sofort vergessen kann.

Das Wesen der eigentlichen, der passiven Form von Fußball ist noch nicht abschließend geklärt. Einige Theoretiker sehen darin eine Form der hysterischen Epidemie, ich persönlich tendiere dazu, es „Fußball“ zu nennen. „Fußi“, was ich auch schon öfters gehört habe, mißfällt mir, ich bekomme ja schon bei „Studi“ Schweißausbrüche, geschweige denn bei StudiKZ StudiVZ. Außerdem fällt mir gerade auf: „Nazi“ geht, „Hitli“ geht gar nicht.

Das Wesen des Fußball

Im Wesentlichen geht es beim Fußball um eine Form der televisionär vermittelten Meditation (wenn man es alleine guckt) und um eine From des Bescheidwissens und Rechthabens (wenn Männer darüber reden).

Der besondere Reiz von Fußball liegt darin begründet, dass man vorher nicht weiß, wie es ausgeht, es sei denn Bayern München spielt mit.

Die Herausforderung für einen Fußballgucker besteht u.a. darin, in einem denkbar einfachen Geschehen, bei dem zwei Mannschaften versuchen einen Ball (Pille, Kirsche, Kugel, Murmel, Spielgerät, Flatterball, Puck) ins gegenerische Tor (Kasten, Gehäuse, Bude, Gourmettempel) zu befördern, möglichst viel hinein zu projizieren. Der passionierte Fußballgucker ist also Ameisenforscher und Theaterbesucher zugleich, nur dass er dabei Kartoffelchips knuspern darf.

Die Geschichte des Fußball

Die Kartoffel Fußball wurde in grauer Vorzeit von den Azteken erfunden, damals wurde es allerdings noch mit frisch gehackten Jungfrauenköpfen und ohne Abseitsregel gespielt. Später ist es (wegen Columbus und so) total in Vergessenheit geraten und wurde dann von den Engländern neu erfunden, als Zeitvertreib neben dem Sandwich-Essen.

Die wichtigsten Fakten über Fußball

Ein Spiel dauert 90 Minuten plus 3 Minuten Nachspielzeit, das nächste Spiel ist immer das nächste, Abseits ist es, wenn es Abseits ist und Geld schießt keine Tore und wenn doch, dann nur mittelbar bzw. im übertragengen Sinne und gewiss immer noch mehr als die von Otto Rehagel trainierten Mannschaften.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Abseits total einfach erklärt: Ein Stürmer darf nicht alleine vorm Tor rumlümmeln und darauf warten dass ihm jemand den Ball rüberschießt, es sei denn ein anderer Spieler liegt verletzt im Tor-Aus.

Die beste Fußballmannschaft der Welt heißt 1. FC Köln, der beste Spieler überhaupt Lukas Podolski.

Fußball und Journalismus

Um die Qualitätsangebote der Onlinejournalisten („Die tausend allerlusitigsten Fußballsprüche, klicken sie hier tausendmal und jedesmal neu für jeden weiteren superlustigen Spruch“) mit unterhaltsamen Qualitätsinhalten zu versorgen, versprechen sich Fußballer öfters einmal oder bringen Fremdwörter durcheinander. Früher war das häufiger der Fall, da mittlwerweile die Fussballsprüchedatenbanken gut gefüllt sind und so ein Fußballerspruch ja auch nach dem tausendstenmal Hören immer noch zum Schenkelklopfen komisch ist.

Fußball und Erotik

Der sicherste und schnellste Weg bei einer zunächst attraktiv erscheinenden Frau zu erkennen, ob es sich nicht doch um eine grauenvolle Person handelt, ist herauszufinden, ob sie für Christiano Ronaldo schwärmt.

Millieus, in denen in einer Art umgekehrtem Sexismus von Frauen Fußball vorgeblich deshalb geguckt wird – mit Vorliebe Italien – weil da so viele attraktive Männer auf dem Feld sind und man knackige Männerpopos und stramme Waden zu sehen bekommt, sind ebenfalls zu meiden. Wer statt Sexvideos Fußball guckt, hat nicht alle Tassen im Schrank. Für Christoph Metzelder – oder in Gottes Namen auch Marcell Jansen – zu schwärmen, geht hingegen völlig in Ordnung.

31. Mai 2008

Die nächsten Wochen im Überblick

Inspiriert von Maltes Übersicht bei Spreeblick und dem Unfug, der bei den etablierten Qualitätsangeboten im Internet geschrieben wird, haue ich hier in meinem kleinen katzenblog jetzt auch mal meine Meinung zur aktuellen Nationalelf raus.

Messerscharfe Analyse in Plus und Minus.

Tor

TOR

Jens Lehmann

Plus: Angemessene Portion Wahnsinn, angenehme Nachlässigkeit die Frisur betreffend, vor allem aber ist dank ihm der olle Kahn endlich weg. Den konnte ja keiner mehr aushalten. („Da kommt ein Ball aufs deutsche Tor zugesegelt und Kahn, K-a-h-n, KAHN! Der Superkahn setzt seine einzigartigen Super-Spezial-Kahn-Kräfte ein und … fängt den Ball!“).

Minus: Hat am Montag im Testspiel einen Ball nicht gehalten. Eigentlich hätte er da etwas früher losspringen sollen oder sich besser ducken müssen oder sonst irgendwie etwas ein kleines bisschen anders machen müssen, um diesen Ball zu halten, aber irgendwie kam der Lehmann in diesem Moment nicht früh genug weg (allerdings ohne, dass er sich vorher groß verquatscht hätte!) oder hat sich nicht gut genug geduckt oder irgendwas anderes falsch gemacht, jedenfalls war der Ball anschließend drin, weil Lehmann dummerweise in diesem Moment zu spät losgesprungen war oder sich nicht gut genug geduckt hat oder irgendwas anderes. Deshalb großes Kopfwiegen allenthalben, aber auch weil ja sonst nicht viel passiert. Weiteres dickes Minus: Claudia Roth spricht während Fußballmeisterschaften traditionellerweise in jedes Mikrofon, wie attraktiv sie Jens Lehmann findet.

Robert Enke

Plus: Name klingt irgendwie wie Lembke (Robert, Willi, Bruce-Helmut). Leute, die Spiele vom VfB Wolfsburg bzw. Hannover 96 verfolgen – oder wo auch immer Enke spielt – behaupten, er sei ein guter „Torwächter“ (G. Netzer).
Minus: Rockt irgendwie trotzdem nicht so richtig.

René Adler

Plus: Wegen ihm ist der Hildebrand nicht dabei. Das erspart mir genervte Ausbrüche meiner Schwester.
Minus: Akute Wortspielgefahr (Adler/Bundesadler).

Abwehr

ABWEHR

Phillip Lahm

Plus: Kaninchen als Haustier und Vorbild (Hakenschlagen, von allen süß gefunden werden).
Minus: Nur 1,45 m groß.

Per Mertesacker

Plus: Mutation auf dem Foulgen, kann nur fair. Kriegt trotzdem jeden Ball.
Minus: Spielt leider nicht beim 1. FC Köln (dafür aber bald wieder der Rigobert Song, dessen Plus: Vorname).

Christoph Metzelder

Plus: Guter Wimpster-Style, hat sogar den Vollbartfimmel von Pitt und Clooney mitgemacht.
Minus: Bart schon wieder ab. Außerdem fehlende Spielpraxis (macht aber nix).

Arne Friedrich

Plus: Großer Bizarrauftritt im Kino, als er sich von Klinsmann total motivieren lässt („Arne! Arne! Der Tevez! Der Tevez! Arne! Arne!“).
Minus: Vor zwei Jahren bei der WM bei jedem Ballkontakt von Friedrich Herzklabaster bei mir.

Robert Huth

Plus: Krasse Kante für die Abwehr.
Minus: Nicht dabei, weil verletzt.

Clemens Fritz

Plus: Super Dribblingskillz dank drittem Bein. Perfekte Kombination aus Siegeswillen, Spielwitz und Samba (Mutter: Peru, Vater: Feuerland, Opa: Mühlheim a.d. Ruhr).
Minus: Mir ziemlich unbekannter Spieler. Sieht aber sympathisch aus.

Heiko Westermann

Plus: Spielt offenbar gut genug, um bei der Nationalelf mitzumachen.
Minus: Niedrige Sammelbild-Credibility.

Marcell Jansen

Plus: Rennt superschnell. Mädchenschwarm (zumindest bei der Schwester).
Minus: Kommt irgendwann außer Puste.

Mittelfeld

MITTELFELD

Torsten Frings

Plus: Dieter Eilts 2.0, dessen Sammer Ballack ist, mit langen Haaren und krassen Tattoos überall. Behauptet jeden Ball, behauptet man („Lutscher“).
Minus: Unkrasse Stimme, die ihn selbst verunsichert. Wird deshalb vor Interviews offenbar immer mit Beruhigungsmitteln vollgestopft.

Simon Rolfes

Plus: Spezielle Camouflagetechnik, die ihn mit Fritz verwechseln lässt.
Minus: Ein Bein weniger als Fritz.

Bastian Schweinsteiger

Plus: Superflexible Haarfrisur, die sich für große Turniere ausfahren lässt.
Minus: Muss bei der Entschlossenheit im Abschluss noch nachlegen, siehe Klose (Tore) und Lobo (Frisur).

Piotr Trochowski

Plus: Sein Fünfstundenfilm Stalker ist unvergessen.
Minus: Anfangseinstellung dauert vier Minuten ohne Handlung und ohne Schnitt.

Michael Ballack

Plus: Ultraballanziehungskräfte an den Füßen, Ultraabstoßungskräfte am Kopf.
Minus: Bringt andere dazu, hässliche Sachen zu sagen, z.B. „Leader“ („Führer“ geht ja nicht mehr) oder „Capitano“. Durch dauernde Distanzsch�sse, die das Tor i.d.R. um mindestens zehn Meter verfehlen (Ma�einheit: 1 Ballack) verleitet er Reporter zu elenden Floskeln wie „Ja richtig! Einfach mal abziehen und es aus der Distanz probieren!“ Auch wenn der Schuss 1,5 Ballack danebengeht, wie immer.

Tim Borowski

Plus: Krasse Augen wie Lulatsch.
Minus: Isst den anderen das Nutella weg.

David Odonkor

Plus: Millimetergenaue Flanken.
Minus: Zu langsam auf der Außenbahn.

Thomas Hitzlsperger

Plus: Superkrasser Distanzwumms, deshalb von Engländern „Hitz the Hammer“ genannt.
Minus: Zwanghaftes Verhalten meinerseits, immer wenn er am Ball ist, meine Umgebung aufklären zu müssen, dass er von den Engländern „Hitz the Hammer“ genannt wird. Dadurch verstärkt sozial schwierige Situationen für mich.

Sturm

STURM

Kevin Kuranyi

Plus: Weltmeister in Bart.
Minus: Sieht selbst wenn er rackert wie blöde nach doofem Schnösel aus.

Mario Gomez

Plus: Rechter Fuß, linker Fuß, Kopf.
Minus: Hand (ist aber auch verboten).

Oliver Neuville

Plus: Lernt wie Lahm viel von den Nagetieren (Mongolische Rennmaus).
Minus: Nur zweiter Platz in krasse Tattoos (hinter Frings).

Miroslav Klose

Plus: Wird dank seiner leisen Stimme im Strafraum leicht übersehen, kann sich deshalb super anschleichen.
Minus: Nach Toren immer nur Salto, niemals Flic-Flac oder mal Rittberger.

Lukas Podolski

Plus: Der beste Fußballspieler überhaupt.
Minus: Keins. Manchmal halt ein wenig Pech.

[Update: Hatte Marcell Jansen vergessen. Ist ergänzt.]

22. Mai 2008

Laserstrahlen: Woher sie kommen, was sie bedeuten und warum man mit ihnen keine Pizza belegen kann

Der Laserstrahl wird dieses Jahr 48 Jahre alt. Grund genug für das katzenblog, der ansgesehenen Internetfachpublikation für gebündeltes Licht einen Überblick über die gerade in meinem Hirn verfügbaren Fakten und Konfabulationen zum Thema Laser zu berichten. Live!

Theorie
Superkrass gebündeltes Licht in bunten Farben nennt man Laser. Dieses Frühjahr erhältlich sind vor allem die Fraben giftrot, himmelgelb und kackblau. Theorieteil Ende.

Praxis
Ohne moderne Lasertechnik sind viele praktische Geräte des Haushaltes des 21. Jahrhunders überhaupt nicht denkbar, z.B. der CD-Player (den allerdings eigentlich kaum jemand mehr benutzt), die Mikrowelle (vielleicht) und bestimmt noch einiges anders, wer weiß das schon genau.
Laser lassen sich grob in gute und schlechte Laser unterteilen, wobei man die schlechten daran erkennen kann, dass sie oft flackern und Treffer nicht tödlich enden, aber lustig kitzeln.
Auch Fantasiegeschichten lassen sich mittels Lasertechnologie in gut und schlecht unterteilen: Orks-Elfen-Gnome-Trolle, Geruch von Pferdescheiße und Pestfurunkel: Schlecht; interstellare Raumgleiter, Roboter und Strahlenkanonen: Gut.
Obacht: Der Umgang mit Lasern will gelernt sein, bei unsachgemäßer Handhabung bekommt man leicht mal vom eigenen Vater die Hand abgehackt oder ein Oberschurke erreicht mittels „Laser“-Technik die Weltherrschaft.

Geschichte des Laser
Die Geschichte des Laserstrahls ist eine Geschichte voller Mißverständnisse. Sie kann daher nicht wiedergegeben werden, ohne falsch verstanden zu werden. Damals im Papierzeitalter jedenfalls war der Laser der Vorfahre der Kommentarfelder im Internet („Laserbriefe“).

Der Laser in der Kultur
Die berühmtesten Filmzitate zum Laser sind „I want sharks with frickin‘ laser beams attached to their heads!“ (Dr. Evil) und „Ich schau dir in die Augen, Laser. Ahhhhhrrrrgh!“ (H. Bogart, tot).

18. Januar 2008

Das Hühnerprodukt Ei besticht durch Geschmack und Eleganz

„Qualität, Qualität, Qualität!“ fordert SZ-Online-Chef Jacobs für den Journalismus im Internet. Kann ja auch nicht sein, dass diese Blugger mit ihren, äh, Browsern einfach so das Internet vollschmieren als wär’s ne Klowand und dann auch noch behaupten, es sei Journalismus!

Die neue Content-Qualitäts-Offensive von SPIEGEL ONLINE kontert mein kleines Katzenblog allerdings mit Links! In your Face, von Blumencron!

Brot – ob gebacken oder getoastet, fast alle mögen es. Kein anderes Lebensmittel ist so weit verbreitet wie das Brot. Man kann es fast überall zu essen und die meisten Menschen finden es lecker. Brot wird oft morgens gegessen, geht aber auch zu allen anderen Tageszeiten, es sei denn man schläft. Unterschiedliche wichtige Nährstoffe, von denen Experten sagen, dass man sie für verschiedene Sachen braucht, sind auch enthalten. Durch den Trick, unterschiedliche Beläge drauf zu legen, schmeckt Brot immer anders. Brot wird schon seit Menschengedenken gebacken und ist aus der europäischen Küche gar nicht mehr wegzudenken. Und wer die dunklen Seite des Brotes mal kennenlernen möchte, der kaufe sich ein abgepacktes Exemplar beim Discounter.

Nächste Woche starte ich dann einen Serviceteil: „Möchten Sie fahren wohin sie wollen? Dann benutzen Sie doch mal ein Auto.“ und „Sie brauchen Energie? Batterien und Steckdosen schaffen Abhilfe.“ sowie „Rattig? Noch keine Kinder? Dann versuchen Sie mal Bumsen.“

Ich guck dann mal bei der Süddeutschen vorbei, wenn die noch geöffnet hat.

29. November 2007

Bobbycar

Die Mglichkeiten des Geistes, sich selbst zu qulen sind ebenso zahlreich wie verwirrend. Eine perfide Variante des populren Ohrwurms praktiziert mein Hirn seit einiger Zeit als gleichsam fest betonierte Assoziation zum Wort „wischen“. Ausnahmslos immer qult mich das peinigende Bedrfnis und brennende Verlangen hinter „wischen“ „impossible“ zu sagen. Ein mittel guter Scherz, soweit, so gut, aber: Immer!? Muss es denn immerimmerimmer sein?

Nicht immer, dachte sich da wohl mein Hirn, das geht auch anders. Puh, hab ich gedacht, gottseidank. Und gestern ist es dann passiert: Sanogo hat fr Bremen getroffen und seitdem denke ich, wann immer ich einen Moment Zeit habe meine Gedanken streifen zu lassen „Bobbycar“.

Erstmal lasse ich mir jetzt aber lieber nix anmerken, sonst wache ich nachher noch morgen auf und habe einen Ohrwurm von David Hasselhoff.

19. Mai 2007

Universitten

Den Universitten dieses Landes eilt der Ruf voraus, sie seien samt und sonders Orte der Tristesse, des dorren Zahlenspiels, der Wortklaubsal und den Faktenstocherns. Mitnichten!“ eilt da mein Ruf hinterher, und zwar gerufen durch eine Flstertte, die so gro ist, wie von hier bis da ganz weit hinten, so laut ist er, der Ruf, wie die Flstertte gro.

Nicht gar so laut zwar wie der Glanz des Ruhmes weit war, der von den Universitten dieses Landes ausstrahlte, als Hermann Gring noch den Lehrstuhl fr Geflgelkunde inne hatte und seine berhmten Vorlesungen in Milchgeschichte hielt (bis ihn Hitler, das weltbekannte Scheusal unter seine Fittiche nahm), laut genug jedoch, um mich zu locken frohen Mutes munter mitzuforschen.

Schnellen Schrittes eile ich also durchs Hauptportal, vorbei an schimmerden Pokalen, liebevoll gewienert durch die flinken, kundigen Hnde des Frulein Rosenberg (ein knuspriges Persnchen!) schnurstracks zu meinem ersten Seminar in Grundkurs Luftschaftsrecht und Farben erfinden.

Dort hat sich schon eine ansehnliche Schar wibegieriger Studenten eingefunden, die alle groe Humpen Kaffee in sich hineinschtten und rauchen, bis ihnen der Qualm aus den Ohren quillt, so aufgeregt vor Wissensdurst sind sie.

Als erstes mssen wir bunt gestreifte Propellerhtchen aufsetzen und der Professor setzt sich in die Mitte des Raumes mit einer monumentalen Fliegenklatsche in der Hand.

Dann werfen wir uns gegenseitig einen Medizinball zu, und wer ihn gefangen hat, muss sagen wie er heit und was er fr Hobbys hat. Anschlieend erzhlten wir unserem Professor unsere wildesten sexuellen Erlebnisse. Das ist interessant! Wo Menschen berall Schleimhute haben knnen! Zum Kreischen!

Zum Abschlu essen wir Teilchen und trinken Tee wie wild, bis allen schwindelig wird.

Ich freue mich schon auf morgen, dann sind wir bei den Sportlern, die uns ihre strammen Krper zeigen wollen.

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