Nur falls sich jemand gefragt hat, warum hier in letzter Zeit nichts mehr passiert ist …

…ich war die ganze Zeit zu sehr damit beschäftigt, von diesem Foto gerührt zu sein.

…ich war die ganze Zeit zu sehr damit beschäftigt, von diesem Foto gerührt zu sein.
Vergangene Woche war ich auf der wunderbaren Konferenz re:publica in Berlin. Weil meine fotografische Kurzzusammenfassung des sehr schönen Vortrages von ix nicht nur seine sehr richtige Kernaussage zusammenfasst, sondern auch als Bildwitz taugt, zeige ich sie auch mal hier.
 



“Anfassen ich muss sie.”
Mit dem bemerkenswerten Claim “Kompetenz wie Sand am Meer” las ich neulich eine hübsch paradoxe Verwechslung von Qualität und Quantität.
Bekanntermaßen waren die Nazis, um Godwins Gesetz im Eiltempo die Ehre zu erweisen, Großmeister dieser Verwechslung, was u.a. eindrucksvoll durch die Bauruinen der Ordensburg Vogelsang und des Seebades Prora bezeugt wird.


Gänzlich neu war mir hingegen, dass der Hitler ein Faible für Walt Disney gehabt haben soll. Obwohl man darauf hätte kommen können.
Architekt der oben angesprochenen klobigen Monstrositäten war: Clemens Klotz.





Noch ein paar bladerunnereske Fotos aus Hongkong.
Das ganz hervorragende Fotobuch neontigers beginnt mit den Worten: “Als der Architekt Lee Ho-yin Mitte der neunziger Jahre den Sciencefiction-Thriller Blade Runner sah, wunderte er sich über die Besprechungen, die er zuvor gelesen hatte. »Eine düstere Vision großstädtischer Zukunft« lautete der Tenor in den amerikanischen Zeitungen, denn der Film spielte in dunklen Gassen zwischen glitzernden Wolkenkratzern; Menschenmassen schoben sich an Gemüseständen und Ansammlungen ausgeweideter Elektrogeräte vorbei, von undichten Planen tropfte Regen, flackernde Neonlichter tauchten die Gesichter der Passanten in ein grüngraues icht. Und Lee Ho-yin dachte sich: Zukunft? Vision? Diese Zukunft gibt es, und ich lebe in ihr. Sie heißt Hongkong.”
Und, was soll ich sagen?
Das hab ich auch gedacht.







Rätselhaftes Asien: Duschen im Freien, aber Popoabwischen mit Raumfahrttechnologie.







Pech ist, wenn Speisekarten wie die oben abgebildete den unbedarften Europäer dazu verleiten, Speisen wie die unten abgebildete zu bestellen. Glück ist, wenn man anschließend um die Ecke zu McDonalds gehen kann.

(The Smiley is the new Apostrop’h.)