Catvertising
Nicht nur, weil dieses Blog heißt, wie es heißt: Ich habe ich selten eine so hellsichtige Vision über die Zukunft des Internets gesehen.
Nicht nur, weil dieses Blog heißt, wie es heißt: Ich habe ich selten eine so hellsichtige Vision über die Zukunft des Internets gesehen.

…ich war die ganze Zeit zu sehr damit beschäftigt, von diesem Foto gerührt zu sein.
Vergangene Woche war ich auf der wunderbaren Konferenz re:publica in Berlin. Weil meine fotografische Kurzzusammenfassung des sehr schönen Vortrages von ix nicht nur seine sehr richtige Kernaussage zusammenfasst, sondern auch als Bildwitz taugt, zeige ich sie auch mal hier.
 


Robert Stögmann aus Österreich, unserem kotlettförmigen schnitzelförmigen kotlettförmigen südlichen Nachbarland war so freundlich, mir ein paar Fragen zu stellen. Weil ich so freundlich war, diese zu beantworten, kann man hier ein freundliches Interview mit mir nachlesen.
Edit: Auch wenn Miss Flanders aus Wien mich darauf hinweist, ihr Heimatland wäre ja doch eher schnitzelförmig, möchte ich nicht den Fehler der hiesigen Qualitätspresse wiederholen, das verehrte Faktenmagazin TITANIC falsch zu zitieren und bleibe beim Kotlett.
Aus verschiedenen unerfindlichen, erfindlichen und erfundenen beziehungsweise erfindbaren Gründen ist die Bildwitzproduktion in meinem kleinen katzenblog ein wenig ins Stocken geraten.Dass dieses Stocken zu einem ausgewachsenen Schweigen an dieser Stelle geführt hat, ist unter anderem diesem Twitter zu verdanken, von dem man derzeit überall hört.
Wer mich zwitschern hören will, kann dies unter www.twitter.com/professorbunsen tun.
Derweil versuche ich ein bisschen neuen Schwung in die Bude hier zu bringen.
In unserer Wohnung sieht es jetzt aus wie in Köln Anfang der 50er Jahre: Die meisten Trümmer sind beseitigt, der Wiederaufbau kann beginnen. Jetzt bloß nicht den Kölner Fehler machen und alles schnell verklinkern.
Speicherplatz sparen ist diesen Sommer ganz leicht. Der iPod braucht nämlich nur genau einen Song: “Alone” von Tennishero.
Zum (kostenlosen) Download bitte hier klicken: Klick.
Wer einmal unverbindlich ausprobieren möchte, wie es sich nach einem massiven Granateinschlag wohnt, dem empfehle ich dringend, in seiner Wohnung einfach ein paar Wände einreißen zu lassen. Funktioniert prinzipiell genauso. Ganz wichtig dabei: Während der Bauarbeiten auf keinen Fall ausziehen! Auf jeden Fall wohnen bleiben! Alle Zimmer, die nicht zur totalen Baustelle werden müssen, kann man ganz einfach und super-staubsicher mit doppelt Folie hermetisch abriegeln.
Eine Indizierung des mobilen Inventars dieser Räume ist überflüssig, akkustische und sensorische Signale wie Telefonklingeln und kaltes Teewasser zeigen einem einfach und direkt an, welche Gegenstände man hermetisch mitversiegelt hat.
Ein umständliches und die ursprüngliche Absicht der Staubabwehr in großem Maße konterkarrierendes Öffnen der Versiegelung der Zimmer während der Bauarbeiten ist überflüssig, da die ja schon nach einer zwei drei vier Wochen irgendwann sicherlich wahrscheinlich beendet sein werden, hoffentlich.
Dann komme ich bestimmt auch wieder an Schreibtisch, Papier, Zeichenstifte und Scanner.
Die stockende Witzfrequenz hier im Katzenblog hat einen handfesten Grund. Dort, wo bis vor kurzem mein Schreibtisch stand, prangt nun ein staubiges Nichts vor einem veritabelen Loch. Umbau! Böden rausgerissen! Wanddurchbruch!
Im Zuge dessen ist auch die digitale Infrastruktur, von der aus Woche für Woche via Katzenblog neue Bildwitze in World Wide Web gefeuert werden, an einen staubfreien Ort evakuiert worden.
Und weil die dämliche Wand mehr Widerstand leistet als erwartet, zieht sich das alles wohl noch etwas hin.
Bis dahin bleibt mir nicht viel anderes, als zu erwähnen, dass ich per Lastfm mittlerweile herausgefunden habe, dass meine neuen Lieblingsmusikrichtungen Glitch, Blip Hop und Liquid Funk heißen. Ist doch auch schon was.

Esbjörn Svensson (1964-2008)