Heute bin ich sehr, sehr traurig.

Esbjörn Svensson (1964-2008)

Esbjörn Svensson (1964-2008)
Spürt man nicht Morgen für Morgen allein unter der Dusche das Wunder des Lebens und die Leichtigkeit des Seins? Ist unsere moderne Warenwelt nicht viel zu kalt und unmenschlich geworden? Verhalten sich Vögel zu Shampoo nicht so wie Yin zu Yang?

Nein, eigentlich nicht.
Weil ich mich mittlerweile mittels dieser hübschen DVD-Box durch das Pink-Panther-Gesamtwerk durchgeguckt habe, kann ich sagen, dass sich die Essenz aller sechs Blake-Edwards-Peter-Sellers-Filme auf folgendes komprimiertes sieben Minuten langes reines Slapstickextrakt männlicher Eitelkeit zusammendestillieren lässt.
Weil ich parallel den Tom-Cruise-Scientology-Beitrag bei Stefan Niggemeier inklusive verschwurbelter Spiritualitätsdiskussion gelesen habe, kann ich außerdem folgendes bekräftigen:
Erstens ist Tom Cruise nicht etwa ein restlos unerträglicher und penetranter Schmierenkomödiant mit einem ausgewachsenen Drogenproblem. Er ist vielmehr die coolste Sau von allen. Weil: Um so eine abgeschmackte Kasperei hinzulegen, bedarf es eines klaren Kopfes und starker Nerven. Ich jedenfalls konnte es nicht bis zum Ende durchhalten und musste bei der Stelle mit dem Lachen angeekelt ausschalten.
Zweitens möchte ich unterstreichen, dass man nirgends besser als im Internet nachlesen kann, was für einen unsympahtischen und unästhetischen Unfug Menschen von sich geben können. Daher empfehle ich dem geneigten Katzenblogleser auf seine zarte Seele zu achten und sich nicht zuviel mit hässlichen Gedanken, spirituellem Käse und Frauen-können-auf-dem-Mars-nicht- rückwärts-einparken-und-werden-von-Männern-nie-verstanden-und-kaufen- außerdem-immer-Schuhe-hahaha-Büchern zu befassen. Wer wissen will, wie Männer sind, soll einfach obigen Filmausschnitt ansehen. Und nochmal. Und nochmal. Und alle anderen auch. Und noachmal. Und nochmal.
Drittens kann ich behaupten, ich sei OC VII (Operating Clouseaunist auf der siebten Ebene). Dass äußert sich u.a. darin, dass ich eben jene Filmpassage täglich, ungeachtet drohender sozialer Repressionen mehrmals ansehen und umfänglich rezitieren muss.
Und dabei ist es mir wirklich egal, wer sonst noch in the rüm ist. What? I said “rüm”? Yes. Yes! I know that. I know that!
“Qualität, Qualität, Qualität!” fordert SZ-Online-Chef Jacobs für den Journalismus im Internet. Kann ja auch nicht sein, dass diese Blugger mit ihren, äh, Browsern einfach so das Internet vollschmieren als wär’s ne Klowand und dann auch noch behaupten, es sei Journalismus!
Die neue Content-Qualitäts-Offensive von SPIEGEL ONLINE kontert mein kleines Katzenblog allerdings mit Links! In your Face, von Blumencron!
Brot - ob gebacken oder getoastet, fast alle mögen es. Kein anderes Lebensmittel ist so weit verbreitet wie das Brot. Man kann es fast überall zu essen und die meisten Menschen finden es lecker. Brot wird oft morgens gegessen, geht aber auch zu allen anderen Tageszeiten, es sei denn man schläft. Unterschiedliche wichtige Nährstoffe, von denen Experten sagen, dass man sie für verschiedene Sachen braucht, sind auch enthalten. Durch den Trick, unterschiedliche Beläge drauf zu legen, schmeckt Brot immer anders. Brot wird schon seit Menschengedenken gebacken und ist aus der europäischen Küche gar nicht mehr wegzudenken. Und wer die dunklen Seite des Brotes mal kennenlernen möchte, der kaufe sich ein abgepacktes Exemplar beim Discounter.
Nächste Woche starte ich dann einen Serviceteil: “Möchten Sie fahren wohin sie wollen? Dann benutzen Sie doch mal ein Auto.” und “Sie brauchen Energie? Batterien und Steckdosen schaffen Abhilfe.” sowie “Rattig? Noch keine Kinder? Dann versuchen Sie mal Bumsen.”
Ich guck dann mal bei der Süddeutschen vorbei, wenn die noch geöffnet hat.
Benötigt man zur Verringerung der Erdanziehungskraft patentierte Gravitationsfeldgeneratoren oder, wie Dr. Eugene Podkletnov für seine sagenumwobenen Antigravitationsexperimente einen auf minus 233 Grad Celsius heruntergekühlten Ytrium-Barium-Kupfer-Oxid-Supraleiter, genügt für den umgekehrten Effekt einfach eine doppelte Portion Hirschgulasch.
Da sage mal einer, das Fernsehen sei nicht geeignet zur zielgerichteten Ansprache einer Zielgruppe! Das Adventsfest der Volksmusik präsentiert von Florian Silbereisen wird präsentiert von “Allgäuer Latschenkiefer Hornhaut Reduziercreme”. Echt jetzt.
“I’ve been looking for a freedom. I’ve been looking for la la. I’ve been looking for a freedom. I’ve been looking …”
Argh!
Die Möglichkeiten des Geistes, sich selbst zu quälen sind ebenso zahlreich wie verwirrend. Eine perfide Variante des populären Ohrwurms praktiziert mein Hirn seit einiger Zeit als gleichsam fest betonierte Assoziation zum Wort “wischen”. Ausnahmslos immer quält mich das peinigende Bedürfnis und brennende Verlangen hinter “wischen” “impossible” zu sagen. Ein mittel guter Scherz, soweit, so gut, aber: Immer!? Muss es denn immerimmerimmer sein?
Nicht immer, dachte sich da wohl mein Hirn, das geht auch anders. Puh, hab ich gedacht, gottseidank. Und gestern ist es dann passiert: Sanogo hat für Bremen getroffen und seitdem denke ich, wann immer ich einen Moment Zeit habe meine Gedanken streifen zu lassen “Bobbycar”.
Erstmal lasse ich mir jetzt aber lieber nix anmerken, sonst wache ich nachher noch morgen auf und habe einen Ohrwurm von David Hasselhoff.
Der gemeine Ufoglaube ist ja eher eine harmlose Marotte und hauptsächlich Kennzeichen fehlgeleiteten tranzendenten Verlangens. Auch die Rockandrollomavariante in Verbindung mit entglittenem Substanzgebrauch ist zwar scheußlich, aber letztlich auch nicht viel mehr als ein veritabler Knall.
Die Kombination von Ufotismus mit verschwörerischem Nazikitsch aber wirft grundsätzliche historische Fragen auf.




Dass der zweite Weltkrieg ja doch irgendwie glücklich mit der Kapitulation des deutschen Reiches endete, scheint angesichts dieser aufregenden Geheimdokumente jedenfalls bloß pures Glück der alliierten Low Techs gewesen zu sein.
(via Nerdcore und Riesenmaschine)