Archiv der Kategorie ‘Bewegtbilder‘

22. Januar 2008

This is a döhre

Weil ich mich mittlerweile mittels dieser hübschen DVD-Box durch das Pink-Panther-Gesamtwerk durchgeguckt habe, kann ich sagen, dass sich die Essenz aller sechs Blake-Edwards-Peter-Sellers-Filme auf folgendes komprimiertes sieben Minuten langes reines Slapstickextrakt männlicher Eitelkeit zusammendestillieren lässt.

Weil ich parallel den Tom-Cruise-Scientology-Beitrag bei Stefan Niggemeier inklusive verschwurbelter Spiritualitätsdiskussion gelesen habe, kann ich außerdem folgendes bekräftigen:

Erstens ist Tom Cruise nicht etwa ein restlos unerträglicher und penetranter Schmierenkomödiant mit einem ausgewachsenen Drogenproblem. Er ist vielmehr die coolste Sau von allen. Weil: Um so eine abgeschmackte Kasperei hinzulegen, bedarf es eines klaren Kopfes und starker Nerven. Ich jedenfalls konnte es nicht bis zum Ende durchhalten und musste bei der Stelle mit dem Lachen angeekelt ausschalten.

Zweitens möchte ich unterstreichen, dass man nirgends besser als im Internet nachlesen kann, was für einen unsympahtischen und unästhetischen Unfug Menschen von sich geben können. Daher empfehle ich dem geneigten Katzenblogleser auf seine zarte Seele zu achten und sich nicht zuviel mit hässlichen Gedanken, spirituellem Käse und Frauen-können-auf-dem-Mars-nicht- rückwärts-einparken-und-werden-von-Männern-nie-verstanden-und-kaufen- außerdem-immer-Schuhe-hahaha-Büchern zu befassen. Wer wissen will, wie Männer sind, soll einfach obigen Filmausschnitt ansehen. Und nochmal. Und nochmal. Und alle anderen auch. Und noachmal. Und nochmal.

Drittens kann ich behaupten, ich sei OC VII (Operating Clouseaunist auf der siebten Ebene). Dass äußert sich u.a. darin, dass ich eben jene Filmpassage täglich, ungeachtet drohender sozialer Repressionen mehrmals ansehen und umfänglich rezitieren muss.

Und dabei ist es mir wirklich egal, wer sonst noch in the rüm ist. What? I said “rüm”? Yes. Yes! I know that. I know that!

2. November 2007

bildblog

Nicht mehr ganz aktuell, aber dennoch sehenswert: WatchBerlin über das famose Bildblog und eine Lesung in Berlin.

31. Juli 2007

Original und Fälschung (1)

Richtig:

Falsch:

16. Mai 2007

Extreme Crossing

Zeitlupenstraßenüberqueren is the new bungee.

(Für das unverfälschte Life-Erlebnis bitte Lautsprecher einschalten und an einem Auspuff schnüffeln.)

12. Mai 2007

Von Ameisen lernen heißt kreuzen lernen

Was in Ejby, Suffolk, Fryslân oder Bohmte noch eine “Shared Space” genannte verkehrspolitische Vision ist, ist in der knapp zehntausend Kilometer entfernten Hồ-Chí-Minh-Stadt bereits eine “normale Kreuzung genannte verkehrspolitische Realität: Der konsequente Verzicht auf lästige Schilder oder Regeln senkt die Langeweile im Straßenverkehr und sorgt adrenalinbedingt für gute Durchblutung trotz steigender Abgaswerte.

 

(Wie man als Fußgänger in diesem Inferno verkehrspsychologisch sinnvollen Szenario die Straßenseite wechselt, zeige ich Euch morgen wenn der widerborstige Router mich wieder ins Netz lässt in einem nervzerfetzenden Point-of-View-Video.)