Von Ameisen lernen heißt kreuzen lernen
Was in Ejby, Suffolk, Fryslân oder Bohmte noch eine “Shared Space” genannte verkehrspolitische Vision ist, ist in der knapp zehntausend Kilometer entfernten Hồ-Chí-Minh-Stadt bereits eine “normale Kreuzung“ genannte verkehrspolitische Realität: Der konsequente Verzicht auf lästige Schilder oder Regeln senkt die Langeweile im Straßenverkehr und sorgt adrenalinbedingt für gute Durchblutung trotz steigender Abgaswerte.
(Wie man als Fußgänger in diesem Inferno verkehrspsychologisch sinnvollen Szenario die Straßenseite wechselt, zeige ich Euch morgen wenn der widerborstige Router mich wieder ins Netz lässt in einem nervzerfetzenden Point-of-View-Video.)